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Das Urgold der Drachen – der Schatz, der in uns selbst verborgen liegt

27. Sept.
3 Min. Lesezeit

Drachen begleiten die Menschheit seit Jahrhunderten in Mythen, Sagen und Geschichten. Sie erscheinen als mächtige Wesen, als Hüter alter Geheimnisse – und immer wieder als Wächter eines kostbaren Schatzes.


Eine Geschichte, die mich dabei schon lange fasziniert, ist die Überlieferung rund um Fafnir und das Gold.


Und vielleicht berührt mich dieses Bild deshalb so sehr, weil ich Drachen nie nur als Wesen alter Geschichten empfunden habe.


Für mich tragen sie noch eine andere Bedeutung.



🐉 Der Drache und sein Gold


In der nordischen Überlieferung ist Fafnir eng mit einem verfluchten Goldschatz verbunden. Aus Habgier tötet er seinen Vater, nimmt den Schatz an sich und verwandelt sich schließlich in ein drachenartiges Wesen, das über seinem Gold wacht.


Später wird Fafnir von Sigurd getötet.


Die Geschichte erzählt von Gold und Gier, von Macht, Verwandlung und Schicksal.


Doch wie bei vielen alten Mythen können wir uns auch hier fragen:


Was geschieht, wenn wir diese Bilder nicht nur als Geschichte betrachten, sondern als Symbole?


Was, wenn der Schatz des Drachen auch für etwas stehen könnte, das tief in uns selbst verborgen liegt?



Goldener Drache bewacht leuchtendes Urgold in einer mystischen Berglandschaft


✨ Das Urgold der Drachen


Ich nenne dieses Bild für mich das Urgold der Drachen.


Damit meine ich kein materielles Gold.


Für mich steht dieses Urgold für etwas Ursprüngliches. Für eine Kraft, die bereits in uns vorhanden ist – bevor Erwartungen, Erfahrungen, Verletzungen und die Anforderungen des Lebens beginnen, sich darüberzulegen.


Vielleicht ist es unsere Essenz.


Unsere innere Wahrheit.


Unsere Lebenskraft.


Unser tiefes Wissen.


Oder die Erinnerung daran, wer wir eigentlich sind.


Dieses Gold kann verschüttet sein. Wir können die Verbindung dazu verlieren oder irgendwann glauben, es sei gar nicht mehr da.


Doch vielleicht ist es niemals wirklich verschwunden.



🐉✨ Vielleicht bewacht der Drache den Schatz nicht vor uns


Dieser Gedanke gefällt mir besonders.


Was, wenn der Drache gar nicht unser Gegner ist?


Was, wenn er nicht vor dem Schatz liegt, um uns davon fernzuhalten?


Vielleicht ist er vielmehr der Hüter einer Schwelle.


Denn bevor wir unserem eigenen inneren Gold wieder begegnen können, begegnen wir manchmal zuerst all dem, was darüberliegt:


unseren Ängsten,

alten Verletzungen,

Zweifeln,

unserer Wut,

unserer Sehnsucht

und manchmal sogar der Angst vor unserer eigenen Kraft.


Der Drache fragt dann vielleicht nicht:


„Bist Du stark genug, mich zu besiegen?“


Sondern:


„Bist du bereit, Dir selbst zu begegnen?“



✨ Wir müssen unser Gold nicht erobern


Vielleicht liegt darin für mich einer der schönsten Unterschiede zwischen der alten Geschichte und meiner persönlichen Deutung.


Unser innerer Schatz muss niemandem entrissen werden.


Wir müssen nicht kämpfen, um ihn zu besitzen.


Vielleicht dürfen wir vielmehr beginnen, all das loszulassen, was uns den Zugang dazu versperrt.


Schicht für Schicht.


Die Kraft unter der Erschöpfung wieder wahrnehmen.


Die Ruhe unter der Unruhe.


Das Vertrauen hinter der Angst.


Und jene leise innere Stimme, die manchmal längst weiß, was unser Verstand noch zu lösen versucht.


Das Urgold war die ganze Zeit da.



🐉 Die Drachen gehören noch immer zu meinem Weg


Einige von Euch kennen mich noch aus der Zeit meiner Drachen-Akademie.


Damals war meine Arbeit mit der Energie der Drachen sehr viel sichtbarer als heute.


Das hat sich verändert.


Nicht, weil die Drachen aus meiner Arbeit verschwunden wären. Ganz im Gegenteil.


Ich habe irgendwann gespürt, dass ich sie nicht mehr in den Vordergrund stellen muss.


Meine Arbeit hat sich weiterentwickelt. Heute begegnen Euch bei mir Themen wie Balance, Vagusnerv, ätherische Öle und energetische Arbeit.


Und doch ist die Verbindung zu den Drachen noch immer da.


Vielleicht sogar tiefer als früher.


Sie muss nur nicht mehr laut sein.


Und vielleicht ist auch das ein Teil des Urgoldes:


Zu wissen, was zu uns gehört, ohne es ständig beweisen oder erklären zu müssen.


Manches Kostbare darf im Verborgenen ruhen.


Bis der Moment kommt, in dem es wieder sichtbar werden möchte. 🐉✨



Vielleicht magst Du Dir heute eine Frage stellen:


Wenn irgendwo tief in Dir ein Schatz läge, den Dein eigener Drache all die Jahre für Dich bewahrt hätte – was könnte darin verborgen sein?


Vielleicht eine Kraft, die Du vergessen hast.


Vielleicht ein Traum.


Vielleicht ein Teil von Dir, den Du lange zurückgehalten hast.


Oder vielleicht einfach die Erinnerung daran, dass in Dir viel mehr liegt, als Du gerade sehen kannst.


🐉✨


Vielleicht bewacht der Drache den Schatz nicht vor Dir.

Vielleicht bewacht er ihn für Dich – bis Du bereit bist, Dein eigenes Urgold wiederzuentdecken.


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